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Elternkompass

Gewaltfreie Kommunikation: Krisen friedlich lösen

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) bietet die Möglichkeit, ein harmonisches Familienleben zu verwirklichen. Kindern bereitet es grundsätzlich Freude, zum Wohle der Gemeinschaft beizutragen. Solange es freiwillig ist und ihre Bedürfnisse
erfüllt sind. Doch auch die Bedürfnisse der Eltern sind nicht zu vernachlässigen. Ein friedliches Miteinander ist erst  gewährleistet, wenn alle Bedürfnisse respektiert und erfüllt sind. Diese vier Fragen veranschaulichen, worum es bei der GFK geht: Wie geht es mir? – Was brauche ich? – Wie geht es dir? – Was brauchst du?

Gemeinsam werden Strategien gefunden, welche die einzelnen Bedürfnisse befriedigen. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Das Ziel ist immer die Verbindung.

 

Yvonne George, Expertin für Gewaltfreie KommunikationDie Autorin

Yvonne George ist studierte Diplom-Sozialpädagogin, Bindungspädagogin und traumazentrierte Fachberaterin. In ihrer langjährigen Tätigkeit als Familienhelferin hat sie Eltern, Kinder und Jugendliche begleitet und dabei unterstützt, deren Beziehungen zu vertiefen. Hierbei spielte die Anwendung der gewaltfreien und bindungsorientierten Kommunikation eine ausschlaggebende Rolle.

Auf ihrem Blog www.yvonnegeorge.de veröffentlicht sie regelmäßig Impulse für ein bindungs- und bedürfnisorientiertes Familienleben.

 

 

Übung: Erste Schritte

Starte erstmal im Stillen und nur für dich mit der Selbst- und Fremdeinfühlung. Du kannst diese Übung so lange machen, bis du dich mit der Haltung und Denkweise der Gewaltfreien Kommunikation sicher fühlst. Danach kannst du anfangen, in einer weniger stressigen Situation die gewaltfreie Sprache zu üben. Überlege dir jetzt eine Situation, die dir häufig Schwierigkeiten bereitet bzw. wo es zu Konflikten zwischen dir und deinem Kind kommt.

Selbsteinfühlung

Ziel: Komm deinen Gefühlen und Bedürfnissen auf die Spur. Finde heraus, was du brauchst und worum du bitten könntest.

1. Was beobachtest du?
2. Was ist dein Gefühl?
3. Was ist dein Bedürfnis?
4. Worum bittest du?

Fremdeinfühlung

Hierbei gehst du spekulativ die vier Schritte für dein Kind durch. Dabei stellst du Vermutungen darüber an.

1. Wie könnte mein Kind die Sache sehen? Was könnte es beobachten?
2. Was könnte es dabei fühlen?
3. Was könnte es brauchen? Was ist meinem Kind wichtig?
4. Worum könnte mich mein Kind bitten wollen?

Weitere hilfreiche Fragen

• Welche äußeren Bedingungen kann ich ändern?
• Welche Strategien kann ich wählen, um alle Bedürfnisse zu befriedigen?
• Was könnte mein Bedürfnis sein?
• Was könnte das Bedürfnis meines Kindes sein?

Wenn du dich sicher fühlst, kannst du den nächsten Schritt wagen.

 

Mehr zum Buch „Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern“

 

Familybloggerin Alu stellt in einer große Rezension auf grossekoepfe.de vier neue Elternratgeber vor und empfiehlt auch „Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern“ – ihr Fazit: „eine gut strukturierte Schule zum Erlernen von GFK im Familienalltag“.

 

Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern
Bleibe mit deinem Kind in
Verbindung – trotz Wut, Streit
und Krisen
Yvonne George

978-94-036-0433-6
Publish Republic (Mybestseller)
14,95 € (D)/14,95 € (A)

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